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Universität St.Gallen lanciert Initiative gegen Fachkräftemangel

«Career Relaunch 2019» heisst das neu entwickelte Format der Executive School of Management Technologie and Law der Universität St.Gallen. Diese Dialogplattform bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie hochqualifizierte Damen und Herren zusammen. Mit diesem Novum auf dem hiesigen Weiterbildungsmarkt möchte die Universität St.Gallen einen Beitrag zur Lösung des Fachkräfte-Dilemmas auf dem Schweizer Arbeitsmarkt leisten.
08. Oktober 2019 - PD/MIG

Im Schweizer Arbeitsmarkt gibt es ein grosses Dilemma. Firmen in den unterschiedlichsten Branchen sind schon heute mit dem Fachkräftemangel konfrontiert – Tendenz steigend. Unternehmen tun sich auf der einen Seite schwer, qualifizierter Mitarbeitende zu finden. Auf der anderen Seite gibt es eine erstaunlich grosse Zahl gutausgebildeter Personen, die nicht erwerbstätig sind*.

Angesicht dieser Tatsachen stellt sich die Frage, wie Firmen und gutausgebildete Stellensuchende zusammenfinden? Welche Massnahmen müssen ergriffen werden und welche Projekte zeigen bereits heute Erfolg? Um diesen Fragen nachzugehen ruft die Executive School der Universität St.Gallen die Dialogplattform «Career Relaunch 2019» ins Leben. Mit dieser Schweizer Premiere, die am 22. Oktober 2019 im Credit Suisse Forum St. Peter in Zürich stattfindet, möchte die Universität St.Gallen Entscheidungsträger aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenbringen. Ziel ist es, den Austausch zu fördern sowie neue Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln.

Dr. oec. Simon Wey, Chefökonom des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes wird den Tag eröffnen, anschliessend werden «Best-Practice»-Beispiele präsentiert. Im zweiten Teil des Anlasses geht es um die Erweiterung des persönlichen Netzwerkes, in ungezwungener Atmosphäre. Vor Ort werden unter anderen über hundert Frauen und Männer sein, die auf der Suche nach dem beruflichen Wiedereinstieg nach einer Erbwerbspause oder einer Neupositionierung sind. Ebenfalls am Anlass mit dabei sind Firmen wie die Credit Suisse, UBS, Axa, Novartis sowie der Flughafen Zürich wie auch der Kanton und die Stadt Zürich. Von universitärer Seite stellen das Paul-Scherrer-Institut, die Hochschule Luzern wie auch die Universität St. Gallen ihre Programme, Ansätze und Ideen zur Lösung des Fachkräfte-Dilemmas vor.

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* Zahlen BfS 2017: 50'000 Frauen mit einem tertiären Bildungsabschluss im Alter zwischen 40 und 54 Jahren, die nicht erwerbstätig sind und 85’000 Frauen mit einem Sekundarstufe II-Abschluss (das sind Frauen mit einem Lehrabschluss, einer Maturität, Berufsmatur oder auch Fachmaturitätsabschluss, die nicht berufstätig sind).


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